Bewusstsein

Was ist das überhaupt. Wenn man sich das Wort genau anschaut, wird man dort die Wörter Wissen und sein finden. Die Vorsilbe be ... steht bei vielen Wörtern für etwas, was von außen kommt, von jemand oder etwas anderem. Ich bin be-dient von einer Sache, ich bin be-geistert von einer Sache, ich bin (darin steckt das Sein) be-wußt, „be-wissend“, ich bin wissend und dieses Wissen kam von einer Sache oder von jemandem.

Wenn ich also von jemandem sage, er sei bewusst, so bedeutet es, dass dieser Mensch viel Wissen in seinem Sein verankert hat, dass er von anderen oder anderem bekommen hat.

Wissen ist nicht Glauben, dass heißt jemand, der bewusst ist, ist sich sicher über das, was er weiß, er hat damit eine innere Sicherheit erlangt. Er / sie lebt seine / ihre Wahrheit, lebt das, was für ihn / sie wahr ist. Das ist sehr wichtig zu wissen, denn Wahrheit gibt es objektiv gar nicht. Wenn jemand sagt, die Ampel ist rot, so stimmt das nur für denjenigen, der diese Farbe auf diese Art und Weise für sich wahr-nimmt. Für einen Blinden oder jemanden mit einer Farbschwäche oder für einen Hund, der nur schwarz-weiß sehen kann, ist die Ampel nicht rot. Ein Blinder nimmt anders wahr. Das heißt also, dass ich für mein Bewusstsein wahr nehme, mir eine Wahrheit nehme. Eine Wahrheit, die sich für mich richtig anfühlt. Jeder lebt also mit seinem Bewusstsein seine Wahrheiten. Auf diese Art und Weise werden täglich Entscheidungen getroffen, die unser Leben verbessern sollen, zumeist aber auch, um es zu erhalten. Ob diese Entscheidungen und die dahinter liegende eigene Wahrheit immer zu einem glücklichen Leben führt hängt davon ab, ob diese Wahrheit und damit die innere Haltung mit den universellen Gesetzen übereinstimmt. Natürlich kann ich als Blinder bei rot über die Ampel gehen, weil sie für den Blinden ja gar nicht rot ist. Aber ist das hilfreich? Und so lernen wir aus Versuch und Irrtum und bauen uns ein Be-wusst-sein auf, das möglichst mit unserer Umwelt konform geht.

Und jetzt kommt der Punkt, wo es für uns Menschen oft schwierig wird: Wir gehen Kompromisse ein. Wir arbeiten z.B., um Geld zu verdienen, um unsere Miete zu bezahlen, auch wenn uns unsere Arbeit keinen Spaß macht und uns bis hin zum burn-out peinigt.

Wir gehen zur Schule, obwohl sie evtl. keinen Spaß macht, weil wir die Konsequenzen scheuen, wenn wir nicht zur Schule gehen. Wir stecken unsere Eltern in ein Altenheim, obwohl es uns innerlich damit schlecht geht. Wir gehen zu Wahlen, obwohl wir wissen, dass nicht unsere Politikdarsteller regieren, sondern Lobbyisten.

Und aus diesem scheinbaren Gesellschaftsdiktat haben wir verlernt, unsere Gaben zu leben, dass, was wir am liebsten tun, dass, was wir als Kinder schon gern taten.

Bewusstsein ist die Summe unserer Erfahrungen aus denen wir neue Entscheidungen treffen.

Mein Vorschlag ist:“ Bei Nichtgefallen des Lebens, ändere Dein Bewusstsein.“

Gibt es ein Handbuch, wo ich nachschlagen kann, wie ich mein Bewusstsein, meine innere Haltung ändern kann?

Ja, das gibt es! Und es ist näher an Dir dran, als Du glaubst. Wenn Du Fragen dazu hast, dann melde Dich gerne bei mir: klick