Familienstellen Aufstellung

Familienaufstellung

Eine Familienaufstellung ist ursprünglich eine gruppentherapeutische Arbeit mit einem Klienten. Die Themen mit denen ein Mensch an einer Familienaufstellung teilnehmen kann, sind sehr breit gefächert. Zumeist sind es Probleme mit anderen Menschen wie Familienangehörige (meistens die Eltern), die „aufgestellt“ werden, aber auch Themen, wie burn out oder genereller „Weltschmerz“ oder z.B. Geldsorgen können bearbeitet werden.

Wie läuft nun solch eine Aufstellung ab?

 

Die erste Möglichkeit ist die Einzelarbeit. Hier wird mit dem Klienten alleine gearbeitet. Auch hier geht es, wie bei der Gruppenarbeit um das Einfühlen in Situationen und um ein neues, von außen Wahrnehmen können. Nicht selten gibt es AHA-Erlebnisse, die dem Klienten nachhaltig weiterhelfen können. Die Einzelarbeit ist nicht so zeitaufwendig, wie die Gruppenarbeit und wird immer gerne in Anspruch genommen, zumal der Klient sich auch nicht gleich einer ganzen Gruppe öffnen muss. Ob nun Einzelarbeit oder Gruppenarbeit, bei beiden Varianten wird nicht mehr gemacht, als der Klient selbst für sich zulassen möchte. Mehr Info und Kontakt: klick

 

Die zweite Möglichkeit ist die Gruppenarbeit. 5-15 Menschen treffen sich in einem geschützten Seminarraum. Alle Teilnehmer verpflichten sich, alles was in diesem Raum geschieht nicht nach außen zu tragen. Die Person, die Ihr Problem nun aufgestellt haben möchte erzählt nun, wozu sie hier ist und was sie gerne für sich (er)lösen möchte. Dann beginnt die eigentliche Familienaufstellung.

Der „Aufsteller“ sucht sich nun intuitiv Personen aus den Anwesenden heraus, die stellvertretend für Personen stehen werden, die mit dem Thema zu tun haben. Welche Personen aus dem realen Leben das sind, gebe ich als coach vor. Diese ausgesuchten Personen werden nun von dem „Aufsteller“ in Beziehung zueinander aufgestellt.

Da gibt es zum Beispiel den Vater, der von der Familie abgewandt ist oder das Kind, dass sich zwischen die Eltern stellt oder die Mutter, die am Boden hockt, oder der Chef, der den Zeigefinger hebt, je nachdem, wie es sich für den Aufsteller richtig anfühlt. Und auch der Aufsteller selbst bekommt einen Stellvertreter. Es entsteht langsam ein Bild von dem realen Geschehen, dass sich der Aufsteller von allen Seiten betrachten kann.

Auf Grund der Tatsache, dass wir alle miteinander verbunden sind, geschieht nun ein kleines Wunder. Die aufgestellten Personen bekommen die Grund-Emotionen der realen Personen. Das Bild wird lebendig. Ich selbst bin immer wieder erstaunt über dieses segensreiche Phänomen und ich habe noch nie erlebt, dass es nicht funktioniert.

Nun beginnt die Arbeit, wobei es eher ein Wahrnehmen dessen ist, was ist. Es gibt neue Blickwinkel für den Aufsteller, neue Möglichkeiten mit der Situation umzugehen, kristallisieren sich langsam heraus. Am Ende steht ein neues Bild. Und da wir alle miteinander verbunden sind, hat dieses auch wiederum Auswirkungen auf die reale Welt aber vor allen Dingen für den Aufsteller. 

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